Meteor oder abstürzende Russische Sojus-Rakete über Deutschland

Meteor oder abstürzende Russische Sojus-Rakete über Deutschland
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Am 24.12.2011 konnte man in ganz Deutschland ein verglühendes Objekt in der Himmelsphäre beobachten. Ob es ein Meteor oder die missglückte russische Sojus-Rakete war steht noch nicht fest.

Raumfahrt: Russische Sojus-Rakete stürzt mit Satelliten ab – Update



Update: Es soll die 3 Stufe der Sojus Rakete gewesen sein: http://sattrackcam.blogspot.com/2011/12/breaking-news-decay-of-soyuz-rb-stage.html

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Das Spiel ist aus. Wir müssen neu starten!

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Ist die Krise eine normale Wirtschaftskrise oder steckt mehr dahinter? Ist es eine «Finanzkrise», die vorbeigeht, oder haben wir es mit einer existenziell bedrohlichen Geldsystemkrise zu tun? Diese Fragen erörtert Michael Mross.

Kapitalismus und freie Marktwirtschaft sind schon lange abgeschafft. Das System befindet sich im Endstadium. Die globalisierte Welt wird von Monopolen und Oligopolen beherrscht. Auf der Strecke bleiben die Menschen, welche nur noch „ein Markt“ sind. Marketingmethoden, die an Gehirnwäsche erinnern, degradieren das Individuum zu willenlosen Konsumenten, die sich abrackern, um zu kaufen, was als Lametta «an den Baum des Kapitalismus gehängt wird». Lebenssinn Konsum: Kann das funktionieren?

Das Geldsystem und damit auch Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich in einer Sackgasse und es hat keinen Zweck, die Geschwindigkeit zu erhöhen, wenn man in die falsche Richtung fährt.

Statt eine ehrliche Ursachenforschung zu betreiben, versuchen die Verantwortlichen so weiter zu machen, wie bisher. Die Konsequenzen dürften deshalb in Zukunft dramatisch sein. Wenn aufgrund von Staatsbankrott und Währungsreform die Logistik-Ketten brechen, würde sofort eine globale Hungersnot ausbrechen.

Nichts Geringeres steht auf dem Spiel, als das Überleben der modernen Menschheit. Denn letztlich ist es nicht nur eine Krise des Geldsystems sondern auch eine Krise unseres Bewusstseins, in der sich die alles entscheidende Frage stellt: Können wir so weiter machen, wie bisher?

Verkraftet der Planet ein System, welches auf Wirtschaftswachstum getrimmt ist? Kann es absolutes Wachstum überhaupt geben, ohne dass woanders etwas abgezogen wird? Hat der Wachstumsfetisch am Ende die Vernichtung unserer eigenen Lebensgrundlage zur Folge? Ist der Preis für «Wachstum» die Zerstörung der Erde?

Die Krise hat einen Sinn: Sie zeigt uns, dass wir nicht mehr so weiter machen können wie bisher. Das ganze System ist «heiss gelaufen». Aufputschmittel lindern zwar Symptome der Krankheit, bekämpfen aber nicht deren Ursache. Folge: Wir müssen uns ändern. Ignorieren wir diese Lektion, ist der Exitus unausweichlich!

Wie kann sich der einzelne schützen? Gegen die drohende globale Katastrophe gibt es nur einen Schutz: Bescheidenheit und Leben im Einklang mit der Natur. Sollten die Supermärkte eines Tages leer sein, kann man sich per Rohkost immer noch direkt aus der Natur ernähren. Das kostet nichts und ist gesund obendrein. Dieses Wissen sollte man jetzt schon erlernen.

Außerdem sollte man nicht zu sehr an seinem Geld festhalten. Jetzt, wo es noch etwas für die Scheine gibt, sollte man sie am besten ausgeben – indem man zum Beispiel Bedürftige unterstützt.

Das Leben wird auch nach der Krise weitergehen. Doch eines ist wichtig zu wissen: Es sind dann immaterielle Werte, die überleben und einen ganz anderen Stellenwert haben werden. Wer jetzt schon damit anfängt, sein Leben entsprechend zu ändern, der braucht den großen Kollaps nicht zu fürchten.

Website: www.mmnews.de

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WikiLeaks veröffentlicht Spy Files

WikiLeaks veröffentlicht Spy Files
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Die Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlich weitere geheime Dokumente.
Im Rahmen der ersten Veröffentlichung fanden 287 Dokumente aus einer riesigen Datenbank ihren Weg ins Internet. Dabei werden die geheimen Machenschaften von Firmen wie Gamma aus Großbritannien, Ipoque aus Deutschland, Amesys und Vupen aus Frankreich, VASTech aus Südafrika, ZTE Corp aus China, Phoenexia aus Tschechien sowie SS8 und Blue Coat aus den USA offengelegt. All diese Firmen verdienen Millionen mit der Entwicklung und dem Verkauf von Verfolgungs- und Überwachungstechnologien.

Wikileaks – The Spy Files

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Magnetischer Wechsel

Magnetischer Wechsel
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Wie ein unsichtbarer Gürtel schützt das Magnetfeld die Erde vor der intensiven kosmischen Strahlung. Es entsteht tief im Innern des Planeten aufgrund der dort vorhandenen Massen flüssigen Eisens. Ohne diesen Schutz hätte auf der Erde kein Leben entstehen können.

Neuste Forschungen zeigen, das Magnetfeld der Erde wird schwächer. Jüngere Untersuchungen ergaben, dass auch der Mars früher ein eigenes Magnetfeld besaß. Warum es nicht mehr existiert, ist bis heute ungeklärt. Aber sein Fehlen scheint ein wichtiger Grund dafür zu sein, dass es auf dem vor Einflüssen aus dem All nicht geschützten Planeten heute offenbar kein Leben gibt.

Die Dokumentation zeigt, wie Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen Funktionsweise und Entwicklung des Magnetfeldes der Erde erforschen. Dabei haben sie herausgefunden, dass auf eine Schwächung des Feldes oft eine Richtungsänderung des Magnetflusses folgt. Regionen mit solch einer umgekehrten Polarität sind insbesondere im Südatlantik zu beobachten.

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Anti-Terror-Gesetz: Warnung vor neuer Geheimpolizei

Anti-Terror-Gesetz: Warnung vor neuer Geheimpolizei
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Der Berliner Verfassungsrechtler Martin Kutscha hat große Zweifel daran, dass der Regierungsentwurf zur Verlängerung von Befugnissen aus dem Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz (TBEG) mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Vor allem die geplante Auskunftspflicht, wonach privaten Stellen wie Banken, Telekommunikationsunternehmen, Anbieter von Telediensten oder Fluggesellschaften künftig Informationen über Verdächtige unverzüglich, vollständig, richtig und in geeignetem Datenformat an den Verfassungsschutz und andere Geheimdienste herausgeben müssten, kollidiere mit dem sogenannten Trennungsgebot, warnte der Jurist bei einer Anhörung (PDF-Datei) im Innenausschuss des Bundestags am Montag. Dieses besage, dass Nachrichtendienste keine polizeilichen Befugnisse haben dürften.

Sollte das Parlament das umstrittene Vorhaben unverändert verabschieden, müsste man daher von einer Geheimpolizei sprechen, gab der Professor der Hochschule für Wirtschaft und Recht zu bedenken. Dazu komme die Frage, ob der Verfassungsschutz überhaupt für die Verfolgung oder Verhinderung von “home-grown terrorism” zuständig sei oder ob dies nicht vielmehr ins Aufgabenfeld der Polizei falle. Nicht zuletzt seien die angeführten Kriterien zur Auswertung von Verbindungs- und Standortdaten nicht vereinbar mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung, da Geheimdienste demnach nur bei konkreter Gefahr für höchste Schutzgüter an die mitprotokollierten Nutzerspuren herandürften.

Auch dem Freiburger Staatsrechtswissenschaftler Ralf Poscher stieß die im Raum stehende ausdrückliche Befugnis für den Verfassungsschutz, “mit polizeilichem Befehl und unter Umständen auch mit Zwang” handeln und Auskünfte verlangen zu können, übel auf. Als Ausgleich müsse zumindest die parlamentarische Kontrolle im “G 10″-Gremium deutlich verbessert werden, forderte er. Dazu kämen andere “Verwerfungen”. So würden für einige Abfragemöglichkeiten die Schwellen erhöht, der Zugriff auf Teledienste-Stammdaten aber erleichtert.

Mit Sorge erfüllte den Experten ferner, dass auch friedliche Formen von Protest ins Visier von Maßnahmen geraten könnten, die eigentlich nur gegen Terrorismus aufgefahren werden sollten. So würden künftig unter dem Begriff des “Aufstachelns” etwa das bloße Befürworten von Gewalt, Sitzblockaden und kritische journalistische Kommentare mit einer unterstellten einschlägigen “geistigen Wirkung” erfasst. Insgesamt sei das Sicherheitsrecht längst nicht mehr stimmig und bedürfe einer grundlegenden Reform.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hielt die vorgesehen Kompetenzen für “Exekutivmaßnahmen” der Geheimdienste ebenfalls für problematisch im Hinblick auf das Trennungsprinzip. Der parlamentarischen Begutachtung der Arbeit der Geheimdienstler stand der Sachverständige grundsätzlich positiv gegenüber. Er verwies aber auf ein damit verknüpftes praktisches Problem von Kontrolllücken, da die von ihm geführte Behörde bei der Zuständigkeit der Prüfer im Bundestag selbst außen vor bleibe. Dies sei prekär, wenn Geheimdienstmaßnahmen zu polizeilichem Handeln führten, das wiederum der Kontrolle des Datenscnutzbeauftragten unterliege. Die geplanten zentralen Abfragemöglichkeiten für Kontostamm- und Flugpassagierdaten öffnen laut Schaar zudem eine Hintertür für einfachere Eingriffe in Grundrechte Dritter. Der Evaluierungsbericht des TBEG aus dem Innenministerium, rügte er weiter, sei unzureichend gewesen.

Insgesamt positiv bewertete der Berliner Verwaltungsrechtler Ulrich Battis die Initiative, regte aber eine bessere personelle und sachliche Ausstattung der “G 10″-Kommission an. Dieter Kugelmann von der Hochschule der Polizei in Münster sprach von einer “Konkretisierung von Aufgaben und Befugnissen”. Die mitgelieferte Verordnungsermächtigung für eine Vereinheitlichung der Datenformate schieße aber übers Ziel hinaus, erleichterte die weitere Übermittlung der abgefragten Informationen und könne die Eingriffstiefe der Maßnahmen verschärfen.

Der Staatsrechtler Heinrich Amadeus Wolff, den das Innenministerium mit der TBEG-Überprüfung beauftragt hatte, sah “kein richtiges Problem” mit den mit Exekutivmacht unterfütterten Auskunftsansprüchen. Er könne aber auch die Bauchschmerzen seiner Kollegen verstehen. Kritikwürdig sei, dass eine Mitteilung über erfolgte Überwachungsmaßnahmen teils unterbleiben könne und so Betroffenen die Möglichkeit, Rechtsmittel dagegen einzulegen, aus der Hand genommen werde.

Als “sehr gelungen” bezeichnete Alexander Eisvogel, Vizepräsident beim Bundesamt für Verfassungsschutz, den Entwurf. Er sehe mit der besonders umstrittenen Passage keine Erlaubnis verknüpft, etwa mit Zwangsgeldern arbeiten zu dürfen. Vielmehr würden damit bestehende Rechtsunsicherheiten zum Auskunftsrecht beseitigt. Generell hätten sich die Befugnisse als unabdingbar erwiesen und die Staatsschützer davon stets mit Augenmaß und Zurückhaltung Gebrauch gemacht. Bei den Erweiterungen handle es sich um nötige Anpassungen an “geänderte Gegebenheiten”. So seien über zentrale Flugbuchungssysteme Reisewege von Dschihadisten deutlich besser zu verfolgen und über die Kontostammdatenabfrage alle Bankverbindungen zu erfassen. (Stefan Krempl) / (jk)

(c) www.heise.de

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Economic Hitman – Ein Geheimagent packt aus!

Economic Hitman – Ein Geheimagent packt aus!
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John Perkins war 12 Jahre lang ein sogenannter “Economic Hitman”.

Perkins Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA brachten.

Zwölf Jahre lang hat Perkins seine Seele verkauft – bis er ausstieg. Weitere zwei Jahrzehnte später hatte er den Mut, auszupacken. Auslöser dafür war die Frage “Warum hassen sie uns so?”, die Präsident George W. Bush nach den Anschlägen am 11. September 2001 gestellt hatte.


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